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Creamed

Vorteile

Keramik – ein Werkstoff erobert die Zukunft

  • 1. Biokompatibel Die Gewebeverträglichkeit zum Knochen und zur Gingiva ist ausgezeichnet. Allergien sind nicht bekannt.
  • 2. Metallfrei: OMNIS Implantate sind absolut metallfrei und haben eine hohe Resistenz gegen Säuren und Laugen OMNIS Implantate sind eine Alternative zu Titanimplantaten. Vertreter der ganzheitlichen Zahnmedizin empfehlen Patienten mit Metallunverträglichkeiten und Metallphobien Implantate aus Keramik.
  • 3. Eigenschaften: OMNIS Implantate sind weder magnetisch noch radioaktiv und haben eine geringe Wärmeleitfähigkeit
  • 4. Ästhetik: Die zahnähnliche Farbe liefert ein ästhetisches Fundament, um eine harmonische physiognomische Ausgestaltung des Zahnersatzes zu ermöglichen. Das Weichgewebe lagert sich entzündungsfrei cervical an; daraus resultiert eine einzigartige rote Ästhetik.
  • 5. zu 100% geprüft: Alle Implantate werden vor der Auslieferung einer strengen Qualitätskontrolle unterzogen. Dies stellt sicher, dass nur Implantate zur Auslieferung kommen, die dem hohen Kaudruck standhalten. Alle Herstellungsprozesse sind nach 93/42/EWG zertifiziert.
  • 6. Sichere Osseointegration: Die speziell entwickelte Oberflächenstruktur von OMNIS gewährleistet eine sichere Osseointegration und ist vergleichbar mit einer Titanoberfläche.
  • 7. Breite Indikation: Ein- und zweiteilige OMNIS Implantate bieten vielfältige Möglichkeiten. Sie entsprechen denen von Titanimplantaten.


Preisvorteil durch Keramikpulverspritzgusstechnik

Die wenigen am Markt befindlichen Keramikimplantate sind alle in einem aufwendigen Verfahren aus dem vollen Keramikkörper geschliffen. Dies macht die Keramikimplantate teuer und nicht für alle Patienten zugänglich.
Mit Hilfe der CIM Technologie (Ceramik Injektion Moulding) können Keramikimplantate wirtschaftlich in Serie produziert werden. Dies öffnet den Markt der Keramikimplantate für einen großen Patientenkreis.


Das Ausgangsprodukt ist ein Granulat. Feines Keramikpulver wird zuvor mit einem thermoplastischen Bindesystem vermischt und zu einem spritzgießfähigen Material granuliert.
Dieses Compount lässt sich mit ähnlichen Freiheitsgraden wie beim Kunststoffspritzguss verarbeiten.

Bei diesem modernen Verfahren erfolgt die Formgebung durch Spritzen der Teile auf speziell ausgerüsteten Spritzgussmaschinen. Komplexe Formen können mit der CIM Technologie in einem Prozessschritt verwirklicht werden.

Kleinste Abmessungen und filigrane Strukturen sind möglich und bieten unschlagbare Vorteile. Die Spritzgussmaschine wird mit Granulat gefüllt. Das Granulat wird in der Spritzguss- maschine erwärmt und mit großem Druck in das Werkzeug gepresst.

 

Sichere Osseointegration durch die mikrostrukturierte Oberfläche

Zirkon Oberfläche im Vergleich

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Für das OMNIS Implantat wurde die Oberfläche zur optimalen Osseointegration in die Spritzgussform implementiert. OMNIS Implantate heilen sicher und nachhaltig ein. Die Struktur ähnelt der Oberfläche von Titanimplantaten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Qualitätskontrolle

Sicherheit durch Festigkeit

Vertrauen ist gut. Kontrolle ist besser. Alle OMNIS Implantate und Abutments durchlaufen die Festigkeitsprüfung nach ISO 1408. Dabei werden die Implantate und Abutments bis zum Bruch belastet. In einem zweiten Test erfolgt eine Ermüdungsprüfung, wobei die Implantate und Abutments 5 Mio. Zyklen überstehen müssen. Diese Prüfung ist Bestandteil der Produktentwicklung.

 

Zuverlässigkeit durch Top-Qualitätsprüfung

Mit einer 100%-Prüfung auf Bruch und optischer Kontrolle werden alle Implantate vor der Auslieferung einer definierten Kraft ausgesetzt. Dies stellt sicher, dass keine Implantate mit Vorschädigung der Struktur unser Haus verlassen.

 

Qualitätssiegel

Creamed ist für die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von dentalen Produkten nach 93/42/EWG zertifiziert.

 

10 FAQ

Frage 1:
Was ist der Unterschied zwischen dem heutigen Zr02 Keramikimplantat im Gegensatz zu dem ersten Keramikimplantat (sog. “Tübinger Implantat”)?
Antwort 1:
Keramik ist nicht gleich Keramik: Das Tübinger Implantat bestand aus Aluminiumoxid. Die heutigen Implantate bestehen aus der Hochleistungskeramik Zirkoniumdioxid (kurz Zirkonoxid).
Die Festigkeit der neuen Materialien liegen um Faktor 2 höher als die AI203Implantate (Vierpunktbiegeprüfung AI203 350 -450 N/mm2, ZrO2 800-1000 N/mm2, gemessen an einem definierten Prüfkörper). In Verbindung mit einem niedrigeren Elastizitätsmodul (AI203 350 x 103 N/mm2, ZrO2 200 x 103 N/mm2) ist die Zirkonoxidkeramik biegsamer als AI203.

Frage 2:
Was ist der Vorteil des Spritzgusses?
Antwort 2:
Beim Spritzguß wird eine Masse aus Keramikpulver und Bindersystem bei erhöhter Temperatur und hohem Druck in eine Werkzeugform gepresst. Dadurch erhält das Implantat schon seine endgültige Kontur und Form und muß praktisch nicht nachbearbeitet werden. Damit kann man Implantate preiswert und in großer Stückzahl herstellen. Alle derzeit im Markt befindlichen Implantate sind gepresst und werden nach der Sinterung geschliffen. Dies ist zeitaufwändig und kostenintensiv. Außerdem wird die Keramik dabei gestresst; eine Vorschädigung, die zu einer Rißbildung führt, kann nicht ausgeschlossen werden.

Frage 3:
Warum werden durch Keramikpulverspritzguß hergestellte Implantate nicht gehippt?
Antwort 3:
Durch das Einpressen der Masse in das Werkzeug und den anschließenden Entbinderungs- und Sinterungsprozeß wird bereits die maximale Dichte und damit die maximale Festigkeit erreicht. Ein anschließender Hip Prozeß bringt keine weitere Festigkeit.

Frage 4:
Warum enthält das ZrO2bis zu 5 Mol% Yttriumoxid?
Antwort 4:

Zirkonoxid existiert in 3 unterschiedlichen Phasen. Bei Raumtemperatur ist die monokline Phase stabil; erhitzt man diese Phase, dann wandelt sich die monokline Phase in die tetragonale Phase um; bei weiterem Temperaturanstieg erhält man die kubische Phase. Die tetragonale Phase besitzt die für die Implantologie günstigsten Werte in bezug auf die Festigkeit und Rißzähigkeit. Um die Phase bei Raumtemperatur stabil zu erhalten, mischt man einige Molprozent Y203 hinzu.
Die Zugabe von mehr als 5 Mol% an Y203 macht die positiven Eigenschaften wieder zunichte.

Frage 5:
Kommt es im Mundmilieu zu Alterungsprozessen?
Antwort 5:
Jedes Material unterliegt einer Ermüdung. Durch die Zugabe von 0,25 % AI203 wird dies jedoch auf ein Minimum reduziert; die Alterung spielt in bezug auf die Lebensdauer der ZrO2 Keramikimplantate keine Rolle.

Frage 6:
Manche Hersteller geben eine Bruchfestigkeit von 1200 N/mm2 an? Was geben Sie für Werte an?
Antwort 6:
Wir wollen keine Werte publizieren; die Werte hängen stark vom Durchmesser und von der Länge und vor allem vom Prüfverfahren ab. 1200 N/mm2 werden eigentlich nur an Prüfkörpern nicht an fertigen Implantaten gemessen. Hier würde man Äpfel mit Birnen vergleichen.

Frage 7:
Wie stellen Sie sicher, dass nur Implantate mit ausreichender Festigkeit ausgeliefert werden?
Antwort 7:
Alle unsere Implantate werden zu 100 % auf Festigkeit geprüft. Die eingesetzte Kraft hängt vom Durchmesser und der Länge ab.

Frage 8:
Sind Keramikimplantate biokompatibel und wie wird dies überprüft?
Antwort 8:
Die Zusammensetzung der Keramik ist durch eine internationale Norm (ISO 13356) geregelt. Durch chemische Analysen des eingesetzten Rohstoffes stellen wir sicher, dass die Zusammensetzung der Norm genügt. Für diese Zusammensetzung liegen in der Literatur Nachweise für die Biokompatibilität vor.

Frage 9:
Sind ZrO2 Keramikimplantate radioaktiv?
Antwort 9:

ZrO2 wird aus natürlichen Vorkommen gewonnen; es kommt immer in Ver-bindung mit einem gewissen Anteil an HfO2 vor. Durch die ISO 13356 ist der Gehalt an HfO2begrenzt. Die Radioaktivität liegt weit unter dem Grenzwert der Norm.

Frage 10:
Wachsen die Keramikimplantate zuverlässig ein?
Antwort 10:
Ja, die Oberfläche ist ähnlich der von geätzten Titanimplantaten, da diese in die Spritzgußform implentiert werden konnte. Patientenfälle von ca 3 Jahren Dauer belegen die erfolgreiche Einheilung. Eine Tierversuchsstudie ist in Auftrag gegeben.