Mit ‘Dental Depot’ getaggte Artikel

Tri-Hawk Bohrer

Montag, 06. September 2010

 

Vorgestellt

 

TRI HAWK Einweg-Bohrer bieten dem Behandler, dem Assistenten und dem Patienten  ein hohes Maß an Sicherheit, Sauberkeit & Perfektion

Mit dem Talon 12 (ehem. FG 1158) steht ein Bohrer zur Verfügung, der schnell, sehr präzise und noch dazu äußerst wirtschaftlich nahezu alle gängigen Materialien trennt.

Zeitaufwändiges Vorbereiten entfällt durch die einzeln nummerierte aseptische Verpackung ebenso wie aufwändige Nach-und Wiederaufbereitung durch Reinigung und Desinfektion, die den Zahnbohrer stumpf werden lassen und unwirtschaftlich sind.

Vorteile:

  • Biokompatiblen und umweltfreundlichen Legierung – ohne Nickel und Chrom
  • Hochqualitativer Stahl und ein einzigartiger Schweißprozess machen den Bohrer nahezu unzerbrechlich
  • Gehen Sie sowohl vertikal als auch horizontal … durch Schmelz und alle Arten von Metallen (auch Chrom-Nickel) … ohne Wechsel der Bohrer
  • Die matt-schwarze bietet einen hervorragenden Kontrast zum Zahnschmelz

Wirtschaftlichkeit:

  • Zeit-und Geldersparnis
  • kein Wechsel der Bohrer notwendig
  • kein Renigen, Desinfizieren, Autoklavieren

 

1157/010 Kopflänge: 4,2mm   Ø:1,0mm 100 Stück 260,00 €
1158/012 Kopflänge: 4,2mm   Ø:1,2mm 100 STück 260,00 €




Knapp 100 Teilnehmer beim Internationalen Kongress

Dienstag, 17. März 2009

Am Samstag, den 15. März ist unser diesjähriger internationaler Kongress „Implantology meets Parodontology“ zu Ende gegangen. Die 81 teilnehmenden Zahnärzte (aus der Tschechei 52, 14 aus der Slowakei, 9 aus Deutschland, 2 aus Österreich und 4 aus Südtirol) zeigten sich allesamt begeistert. Selbst das Wetter spielte an beiden Kongresstagen mit und unterstrich die hervorragenden Beiträge der acht Referenten aus vier verschiedenen Ländern.

Zu den absoluten Highlights des Kongresses gehörte unter anderem der Beitrag von Dr. Stefan Fickl von der NY University (USA). Er referierte über die kompletten Aspekte und Faktoren der plastischen Parodontalchirurgie, die auf den Grundlagen der mikrochirurgischen Konzepte eine immer größere Rolle spielen. Vor allem die auf die Implantologie übergreifenden Zusammenhänge bzw. Ansätze waren von großem Interesse und wurden entsprechend angeregt diskutiert. Kollege Fickl hat nicht nur die Grundlagen, sondern auch die notwendigen Voraussetzungen wie Instrumente und Nahttechniken vorgestellt sowie Konzepte aus eignen Forschungsprojekten.

Am Rande ist Kollege Fickl auch auf den Forschungsstand in den USA eingegangen und hat die Zuhörer mit der Tatsache überrascht, dass die parodontologische Abteilung 300 Zahnärzte beherbergt.
Die vier Referenten aus der BTLock Gruppe (Dr. Ciboch, Dr. Kovar, Dr. Novak und Dr. Tresnak), die gerade eine zweite multizentrische Studie betreuen, haben unterschiedliche Beiträge zur allgemeinen Implantologie gebracht.
Kollege Reiche, aus Sand in Taufers, hat einen interessanten komplexen Kasuistik aus der Praxis vorgetragen und diesen systematisch erörtert. Von der Planung über den Behandlungsablauf bis hin zum Misserfolg und der endgültigen Versorgung, hat er alle Aspekte der möglichen Interventionen, der Patientenkompleanz, des Troubleshooting und letztendlich der Fertigstellung vorgestellt.

Sonnenklar - Sand in Taufers

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Frau Dr. Bibiana Kotrikova aus Baden Baden hat gleich mit zwei Beiträgen aufgetrumpft. Das immer interessante Thema über die perimplantologische Planung wurde diesmal auf der Basis der Möglichkeiten und der digitalen Volumentomographie erörtert. Ihr klares und preiswertes Konzept der genauen Planung einschließlich einer Planungs – Bohrschablone hat die anwesenden Zuhörer eindeutig überzeugt. In Ihrem zweiten Beitrag hat sie die neuen Behandlungsansätze der Periimplantitis vorgestellt. Sie konnte anhand von Statistiken zeigen, dass die Periimplantitis zwangsläufig das Thema der Zukunft wird und dass die Wissenschaft heutzutage nicht nur konventionelle sondern auch neue Wege mit dem Ziel angeht, diese Erkrankung in den Griff zu bekommen. Wenn man heutzutage weiß, dass z.B. der Staphylococcus Aureus eine erhöhte Affinität zu den Implantatoberflächen hat, und wenn man sich überlegt wie viele artifizielle ökologische Nischen wir mit unseren implantologischen Aktivitäten schaffen, wagt man gar nicht zu hoffen, dass die Arbeit der zahlreichen Zuschussgruppen aus aller Welt auch durch die Behandlung der Periimplantitis ähnliche Ergebnisse bringt, wie das heutzutage bei der Parodontitis der Fall ist.

Jan Raimann, der über die Grenze Deutschlands hinaus bekannte Kieferorthopäde aus Hannover, sprach über die moderne systematische Zahnheilkunde – Ziele und Management der interdisziplinären Zusammenarbeit und der Therapie. An zahlreichen Beispielen brachte er Klarheit in die Indikationen von Miniimplantaten im Dienste der Kieferorthopäden. Sehr ausführlich, praxisnah und didaktisch aufgearbeitet zeigt er alle Details auf, die aus der Sicht der überweisenden Kieferorthopäden an die Implantologen von Bedeutung sind.
In seinem gut gegliederten Vortrag ging er ebenso auf die zahnmedizinischen Betreuungskonzepte für Kinder ein. Wann und bei welchen Situationen des Wechselgebisses muss der Zahnarzt ohne Rücksprache mit dem Kieferorthopäden zur Zange greifen? Überschaulich und mit vielen Beispielen zeigte er eine Vielfalt von Situationen auf, die von den Zuhörern als Leitfaden und Wegweiser aufgefasst worden sind.

Alles in allem zeigten sich alle Teilnehmer am Ende des Kongresses begeistert und ermutigten den Veranstalter, Herrn Dr. Tresnak dahingehend, im nächsten Jahr den Kongress zu wiederholen.